Datenschutz für Spitex und Gesundheitswesen.

Datenschutz für Spitex und Gesundheitswesen.

DSGEXPERTE begleitet Spitex-Organisationen, Arztpraxen und Pflegeorganisationen in der Schweiz. Im Mittelpunkt stehen klare Verantwortlichkeiten, nachvollziehbare Datenflüsse und Schutzmassnahmen, die im Arbeitsalltag funktionieren. Ihr Ansprechpartner ist Mayouran Patheeswaran – im Thurgau und schweizweit.

Orientierungsgespräch vereinbaren

Kostenlos · 30 Minuten online · unverbindlich

Fachverantwortlich: Mayouran Patheeswaran · Aktualisiert am 27. September 2026

Gesundheitsdaten brauchen besondere Sorgfalt.

Gesundheitsdaten brauchen besondere Sorgfalt.

Gesundheitsdaten zählen nach dem Schweizer DSG zu den besonders schützenswerten Personendaten. In der Praxis betrifft das etwa Pflegeberichte, Diagnosen, Medikationsangaben und Informationen über den Unterstützungsbedarf.

Welche Vorgaben im Einzelfall gelten, hängt auch von Trägerschaft, kantonalem Recht, Berufsgeheimnissen und dem konkreten Auftrag ab. Eine Datenschutzberatung klärt zuerst diesen Rahmen und die tatsächlichen Bearbeitungen.

Datenschutzorganisation statt einzelner Dokumente.

Datenschutzorganisation statt einzelner Dokumente.

Wer entscheidet über neue Software? Wer beantwortet Auskunftsgesuche? Wer nimmt Vorfälle entgegen? Diese Zuständigkeiten müssen bekannt und im Alltag erreichbar sein.

DSGEXPERTE unterstützt bei einer Standortbestimmung, Datenschutz-Audits und der laufenden Begleitung als externer Ansprechpartner. Die Organisation erhält eine nachvollziehbare Einschätzung und priorisierte Massnahmen. Der konkrete Leistungsumfang wird gemeinsam vereinbart.

Spitex: Datenflüsse über viele Schnittstellen.

Spitex: Datenflüsse über viele Schnittstellen.

Mobile Einsätze, Pflegedokumentation, Angehörige, Leistungserbringer und administrative Stellen schaffen zahlreiche Übergaben. Für jeden Prozess ist zu klären, welche Angaben erforderlich sind und wer sie erhalten darf.

Zugriffsberechtigungen, private Geräte, Datenexporte und der Austritt von Mitarbeitenden verdienen besondere Aufmerksamkeit. Ein dokumentierter Ablauf erleichtert es, Verantwortlichkeiten und Schutzmassnahmen auch bei Veränderungen beizubehalten.

Auftragsbearbeitung und technische Schutzmassnahmen.

Auftragsbearbeitung und technische Schutzmassnahmen.

IT-, Cloud- und weitere Dienstleister können Daten im Auftrag bearbeiten. Dabei sind Rolle, Weisungen, Vertraulichkeit, Unterauftragsbearbeiter, Speicherorte, Sicherheitsmassnahmen sowie Rückgabe oder Löschung zu prüfen. Nicht jeder Empfänger ist automatisch ein Auftragsbearbeiter.

Technische und organisatorische Massnahmen umfassen etwa rollenbasierte Zugriffe, sichere Authentifizierung, Datensicherung, sichere Übermittlung und geregelte Vorfallprozesse. Die Auswahl orientiert sich an den Risiken und den eingesetzten Systemen.

KI in der Spitex: Regeln vor sensiblen Uploads.

KI in der Spitex: Regeln vor sensiblen Uploads.

KI kann bei allgemeinen Texten und organisatorischen Aufgaben unterstützen. Bei Pflegeberichten, Patientenangaben und anderen vertraulichen Inhalten braucht es zuvor eine Prüfung von Anwendungsfall, Anbieter, Datenflüssen und Schutzmassnahmen.

Shadow AI entsteht, wenn Mitarbeitende nicht freigegebene Anwendungen nutzen. Eine KI-Richtlinie legt erlaubte Tools, Datenarten, Verantwortlichkeiten und Ergebniskontrollen fest. Schulungen machen anhand konkreter Beispiele verständlich, was erlaubt ist und wie Unsicherheiten gemeldet werden.

Mitarbeiterschulung und regelmässige Überprüfung.

Mitarbeiterschulung und regelmässige Überprüfung.

Datenschutz wird wirksam, wenn Mitarbeitende typische Situationen erkennen: eine fehlgeleitete Nachricht, ein unberechtigter Zugriff oder die Anfrage eines Angehörigen. Schulungen sollten diese Alltagssituationen mit den eigenen Abläufen verbinden.

Datenschutzorganisation und Informationssicherheit ergänzen sich. Bestehende Sicherheitsprozesse oder ein ISMS können genutzt werden, um Massnahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen zusammenzuführen.

Braucht jede Spitex einen externen Datenschutzberater?

Braucht jede Spitex einen externen Datenschutzberater?

Ein externer Berater ist keine pauschale gesetzliche Pflicht für jede Spitex. Ob eine bestimmte Rolle vorgeschrieben oder sinnvoll ist, hängt von Rechtsrahmen, Trägerschaft und Organisation ab. Externe Unterstützung kann fehlende Fachkapazität ergänzen und Entscheidungen nachvollziehbar vorbereiten.

Im Orientierungsgespräch klären wir Ihre Ausgangslage: eine einzelne Frage, die Einführung eines Systems, ein Audit oder die laufende Begleitung. Danach werden Umfang, Vorgehen und Kosten transparent vereinbart.

Wo stehen Sie aktuell?

Wo stehen Sie aktuell?

Im kostenlosen 30-minütigen Orientierungsgespräch ordnen wir Ihr Anliegen ein und besprechen sinnvolle nächste Schritte. Vertiefte Prüfungen erfolgen im Rahmen eines vereinbarten Mandats.

Orientierungsgespräch vereinbaren

Kostenlos · 30 Minuten online · unverbindlich